Auf meiner Trekkingtour durch Lappland habe ich erstmals einen Spot Gen3 dabei. Aufgrund der spärlichen Mobilfunkabdeckung in den weiten Nordskandinaviens habe ich mich entschlossen für Notrufe und GPS Tracking erstmals auf diesen satellitengestützten Messenger zu setzen. Das Gerät übermittelt und speichert meine Position, lässt mich OK Nachrichten absetzen und ruft im Ernstfall Hilfe.

Sowohl für die OK-Messages als auch für die Individuelle- und Hilfenachrichten muss ich vorher Empfänger und Inhalt festlegen. Ein anpassen der Botschaft auf die akute Situation ist leider nicht möglich. Auch kann das Gerät lediglich Nachrichten senden und keine empfangen. Somit besteht eine reine Ein-Weg-Kommunikation. Im lebensbedrohlichen Notfall jedoch, liegt unter einer Abdeckung der SOS Knopf, welcher das internationale Such- und Rettungsdienst Zentrum GEOS benachrichtigt.

Mit einem Batteriesatz schlägt das Gerät gerade einmal mit 117 Gramm zu Buche. Theoretisch sollten diese bei einem GPS Trackingintervall von 30 Minuten bis zu 3 Monate halten. Im bewölkten Norden vermutlich eher kürzer.

Neben den Kommunikationsmöglichkeiten ist für mich aber die Möglichkeit den Wegverlauf aufzeichnen und später auswerten zu können sehr viel interessanter und hat mich schlussendlich zum Erwerb bewogen.

Als netter Nebeneffekt lässt sich mein Streckenverlauf der letzten 7 Tagen einsehen sobald ich unterwegs bin:





 

 

Gelegentlich gibt es auch kurze Statusupdates  via Twitter aus dem kargen Norden: